12. FESTIVAL DER KROATISCHEN MUSIK IN WIEN 2016

12. November – 11. Dezember 2016.

 

http://www.mic.hr/festival/wien/festival_articles/about

 

 

29. Oktober 2017, Sonntag, 19.00 Uhr

PALAIS ESCHENBACH   

Echenbachgasse 11, 1010 Wie 

 

EVELIN NOVAK, Sopran

MATTHIAS SAMUIL, Klavier

 

 

LIEDERABEND  – »VON EWIGER LIEBE«

 

Programm

 

Richard Strauss (1864-1949)

Die Nacht (op. 10 Nr. 3)

Allerseelen (op. 10 Nr. 8)

Kling! (op. 48 Nr. 3)

Breit über mein Haupt (op. 19 Nr. 2)

Cäcilie (op. 27 Nr. 2)

 

Nikolai Rimsky-Korsakov (1844-1908)

Orientalische Romanze (op. 2 Nr. 2)

"Gefangen von der Rose singt die Nachtigall"

 

Sergei Rachmaninow (1873-1943)

Ein Traum (op. 8 Nr. 5) 

Elegie (op. 3 Nr. 1) (aus Fantasiestücke, Klavier solo)

 

Johannes Brahms (1833-1897)

Wie Melodien zieht es mir (op. 105 Nr. 1)

Auf dem Kirchhofe (op. 105 Nr. 4)

Die Mainacht (op. 43 Nr. 2)

Von ewiger Liebe (op. 43 Nr. 1)

 

***

 

Dora Pejačević (1885-1923)

Ich glaub', lieber Schatz (op. 30 Nr. 3)

Ein Schrei (op. 30 Nr. 1)

Es war einmal (op. 23 Nr. 7)

Es jagen sich Mond und Sonne (op. 23 Nr.4)

 

Josip Hatze (1879-1959)

Majka (Die Mutter)

Suzi (An eine Träne)

Mojim pjesmama (An meine Lieder)

 

Ivan Zajc (1832-1914)

aus "Mletačke elegije" (Venetianische Elegien):

Na gondoli (In der Gondel)

 

Federico Moreno Torroba (1891-1982)

aus der Zarzuela "La marchenera":

La petenera (Tres horas antes del día)

 

Miguel Marqués (1843-1918)

Lagrimas mías

 

Ruperto Chapí (1851-1909)

aus der Zarzuela Las hijas del Zebedeo:

Carceleras ("Al pensar en el dueño de mis amores")

 

In Kroatien geboren begann Evelin Novak mit zwölf Jahren ihre Gesangsausbildung und belegte vier Jahre später zwei erste Plätze bei staatlichen Gesangswettbewerben in ihrer Heimat, mit denen sie Aufmerksamkeit erregte. Mit 17 Jahren wurde sie die jüngste Studentin an der Musikakademie in Graz. Sie studierte bei Prof. Dunja Vejzović an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, an der sie auch ihr Diplom erwarb. 

Evelin Novak war von April 2009 bis Juni 2011 Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung am Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. 

Als Berta/Il Barbiere di Siviglia debütierte sie im März 2010 an der Bayerischen Staatsoper München.

Seit der Spielzeit 2011/11 gehört Evelin Novak zum Ensemble der Staatsoper Berlin, wo sie im Dezember 2011 als Eurydike/Orpheus in der Unterwelt (Neuproduktion) debütiert hat. Seither sang sie dort auch Pamina/Die Zauberflöte und im Mai 2013 Brangäne bei der Neuproduktion Vin Herbé. Im Juni 2014 folgte Jenny/Mahagonny und im September 2014 schließlich ihr Debüt als Violetta/La Traviata.

Zahlreiche Konzerte führen sie regelmäßig durch Deutschland und in ihr Heimatland Kroatien, wo sie u.a. mit der Zagreber Philharmonie aufgetreten ist. Dvoráks Stabat Materführte sie im Herbst 2011 erstmals ans Theater Heidelberg. Beim Bayerischen Rundfunk in München nahm sie La Rondine auf. 

Im Sommer 2011 debütierte Evelin Novak mit Saffi in Der Zigeunerbaron in der Regie von KS Prof. Brigitte Fassbaender bei den Seefestspielen Mörbisch (Übertragung ORF). Im Sommer 2012 sang sie erstmals die Partie der Micaela/Carmen bei den Opern Festspielen Margarethen, 2013 folgte dort ihre erste Mimi/La Bohème. 

Gastspiele führten sie nach Graz (Gasparone)  und Barcelona (Micaela/Carmen, Regie: C. Bieito). 

Evelin Novak bleibt im Ensemble der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem die Partie der Marzelline in der Neuproduktion Fidelio unter Daniel Barenboim singen wird. Zukünftige Pläne beinhalten auch ihr Debut an der Oper Lyon. 

 

Der deutsche Pianist Matthias Samuil begann seine Klavierausbildung im Alter von sechs Jahren und besuchte das Berliner Gymnasium »C. P. E. Bach« für musikalische Hochbegabungen.

Nach dem Abitur absolvierte er sein Studium als Konzertpianist bei Annerose Schmidt und Hella Walter an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und besuchte Meisterkurse von Murray Perahia, Leon Fleisher, Brigitte Engerer und Graham Johnson. Daneben widmete er sich der Liedbegleitung und Kammermusik, studierte diesbezüglich bei Wolfram Rieger, Walter Olbertz und Semion Skigin und erhielt wertvolle Anregungen in der Arbeit mit Dietrich Fischer-Dieskau, Krassimira Stoyanova, Deborah Polaski und Johan Botha. Als Solist und Begleiter wurde er mehrfach mit Preisen internationaler Wettbewerbe ausgezeichnet, zuletzt im Herbst 2016 mit dem Preis des besten Klavierbegleiters beim Concours »Triomphe de l'Art« in Brüssel, zudem war er Stipendiat des Vereins »Bildung und Begabung« und des Richard-Wagner-Verbandes.

Matthias Samuil gehört zu den gefragten Klavierpartnern der jüngeren Generation und konzertiert regelmäßig an der Seite bedeutender Sänger wie Olga Peretyatko, Dmitry Korchak, Anna Samuil, Michaela Kaune, Dimitry Ivashchenko, Nadja Michael, Elena Maximova, Lena Belkina, Alfredo Daza, Evelin Novak, Marina Prudenskaya, Mandy Fredrich, Roman Trekel, Aleksey Tatarintsev oder Massimiliano Pisapia.

Seine intensive Konzerttätigkeit führte ihn bereits in die Berliner Philharmonie, den »Palau de les Arts« Valencia, das »Internationale Haus der Musik« Moskau, die Staatsoper »Unter den Linden« und die Deutsche Oper Berlin, das Muziekgebouw Amsterdam, die Philharmonie Essen, sowie nach Dresden, Köln, Hamburg, München, Wien, Paris, Prag, Sankt Petersburg, Zürich, Basel, Lausanne, Krakau und weitere Städte in Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, Kroatien, Aserbaidschan, der Schweiz und den USA. Zudem war er Gast bei den Festivals in Aix-en-Provence und Sion, beim Gabala International Music Festival und bei den Festspielen in Baden-Baden, Dresden und Mecklenburg-Vorpommern, 2014 gab er einen Liederabend bei den XXII. Olympischen Winterspielen in Sotschi und debütierte mit Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 414 im Großen Saal des Konzerthauses Berlin. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

Bereits während seiner ersten Studienjahre arbeitete Matthias Samuil als Korrepetitor an der Universität Potsdam und unterrichtet seit 2006 Liedgestaltung und Solokorrepetition an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in seiner Heimatstadt Berlin.

 

Nach dem Konzert gibt es wie jedes Jahr eine Weinverkostung: wir haben einen guten Weinsponsor! 

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